Gemeinschaftsform 1

Gemeinschaftsformen                                                                                                          

Formen unseres Gemeinschaftslebens                   

Wir unterscheiden zwei Formen des Gemeinschaftslebens.

1. Form

Die erste Form des Gemeinschaftslebens der kleinen Brüder

ist die "Gemeinschaft in vielen Häusern" im Geiste Charles de Foucaulds.

Hier leben Brüder, alleinstehend, aus allen sozialen Schichten in ihren eigenen

Wohnungen.

Sie sind eng miteinander verbunden. Sie treffen sich mit den anderen

Brüdern, einmal pro Woche, im Gemeinderaum der alt-katholischen Kirche

Sankt Markus in Aachen.

Alle Brüder der Gemeinschaft finden hier den nötigen Rückhalt für ein bewußt

christliches Leben in ihrem jeweiligen Alltag. Die Gemeinschaft nimmt

Rücksicht auf die besondere Situation derer, die ihre Werte leben wollen, aber

nicht in der Lage sind an den regelmäßigen Treffen der Gemeinschaft

teilzunehmen.

Das gemeinsame Hören auf Gottes Wort  im Bibelgespräch, das gemeinsame

Gebet, die Lebensbetrachtung ( revision de vie ), die eucharistische Anbetung

und ein einfaches, gemeinsames Mahl sind kennzeichnent für diese Treffen.

Abwechselnd bereitet ein Bruder der Gemeinschaft das Programm für einen

gemeinsamen, spirituellen Abend im Geiste Charles de Foucaulds vor, leitet

diesen Abend und sorgt für das einfache, gemeinsame Mahl. Ein Rundbrief

mit Betrachtungshilfen, der zweimal jährlich verschickt wird, bietet immer

wieder einen Einblick in die Spiritualität von Bruder Charles de Foucauld

und kann Hilfestellung geben, das Charisma der Gemeinschaft zu verstehen

und zu leben.

Die Brüder führen ein möglichst einfaches Leben und wollen offen sein für jeden

Menschen, besonders für die Armen, die Kranken und für die Menschen,

die am Rande unserer Gesellschaft stehen.

Sie verstehen sich als aktive Mitglieder ihrer Kirche. Durch ihr öffentliches

Versprechen, bei Eintritt in die Gemeinschaft, machen sie sich zum Werkzeug

ihres Bruders Jesus Christus. Von Bruder Charles inspiriert fühlen sie sich auch

berufen, den Geist seiner Spiritualität zu den Menschen zu bringen. Sie wollen

das Evangelium nicht nur lesen und hören, sondern sie wollen es mit Leben

füllen und unter die Menschen tragen.

Mit den Seelsorgern ihrer Gemeinde pflegen sie einen offenen, vom Glauben

getragenen Dialog und wünschen sich. dass sich das apostolische Wirken

ihrer Kirche sich ausbreitet.

 

 

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